INVOMASTER ANLEITUNG · RELEASE-DOKUMENTATION
Planbare Liquidität - die Zahl, die der Unternehmer wirklich braucht
01
Was bedeutet dieser Bereich?
Liquidität ist nicht Gewinn und nicht Kontostand. InvoMaster startet bei realen Bank-/Kassenbeständen, zieht gebundene Mittel ab und legt konkrete, terminierte Ein- und Auszahlungen auf eine Zeitachse. Gestellte Rechnungen zählen als konkrete Forderungen; Angebote bleiben getrennte Szenarien.
02
Wo findet der Nutzer das in InvoMaster?
Buchhaltung -> Finanzcenter -> 7 / 30 / 90 / 365 Tage.
03
Was muss der Nutzer tun?
- Bank/Kasse aktuell halten.
- Fixkosten und Verträge vollständig einrichten.
- Eingangsrechnungen zeitnah erfassen.
- Offene Kundenrechnungen korrekt pflegen.
- Investitionsreservierungen bewusst setzen.
04
Was erledigt InvoMaster danach automatisch?
- Berechnet Ist-Liquidität.
- Zieht wirksame Reserven ab.
- Plant fällige Forderungen/Verbindlichkeiten, Fixkosten, Steuern und Finanzierungsraten ein.
- Ersetzt geplanten Zahlungsstrom durch realen Bankumsatz, wenn er eintritt.
- Verhindert Doppelzählung desselben Vorgangs.
- Warnt vor künftiger Unterdeckung.
05
Was passiert kaufmännisch / steuerlich im Hintergrund?
AfA senkt Ergebnis, aber nicht die Liquidität im Abschreibungsmonat. Tilgung senkt Liquidität, ist aber nicht automatisch Aufwand. Genau diese Unterschiede muss die Liquiditätsrechnung berücksichtigen.
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Praxisbeispiel
| Beispiel Heute Bank/Kasse 40.000 EUR. Steuerreserve 8.000, Fixkosten 7.000, Lieferanten 5.000; gestellte und fällige Kundenrechnungen 12.000. InvoMaster zeigt getrennt „heute frei“ und „planbar in 30 Tagen“. |
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07
Sonderfälle, die man kennen muss
- überfällige Kundenrechnung
- Zahlungsausfall
- Steuererstattung
- ungeplante Großausgabe
- Fixkosten bereits als Eingangsbeleg vorhanden
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Woran erkennt man, dass der Vorgang erledigt ist?
- Keine Angebote in sicherer Basis.
- Keine doppelte Fixkosten-/Verbindlichkeitsbelastung.
- Jeder Betrag kann bis zum Ursprungsvorgang verfolgt werden.