INVOMASTER ANLEITUNG · RELEASE-DOKUMENTATION
Lager und Inventur
01
Was bedeutet dieser Bereich?
Das vorhandene InvoMaster-Lager bleibt die operative Quelle für Artikel und Lagerbewegungen. Der Finanzkern legt keine zweite Lagerwelt an. Für die Inventur wird zu einem Stichtag aus den vorhandenen Bewegungen ein Sollbestand erzeugt und mit der tatsächlichen Zählung verglichen.
02
Wo findet der Nutzer das in InvoMaster?
Buchhaltung -> Kasse · Inventur · Kostenstellen · Personal sowie Lagerverwaltung.
03
Was muss der Nutzer tun?
- Inventur-Stichtag anlegen.
- Sollbestände kontrollieren.
- Tatsächliche Mengen zählen und eintragen.
- Differenzen prüfen.
- Inventur fachlich abschließen.
04
Was erledigt InvoMaster danach automatisch?
- Erzeugt Inventurpositionen aus vorhandenen Lagerartikeln/-bewegungen.
- Berechnet Soll-/Ist-Werte.
- Zeigt Mengen- und Wertdifferenz.
- Bereitet Abschlussbuchung/Bewertung für Bilanzpfad vor.
05
Was passiert kaufmännisch / steuerlich im Hintergrund?
Eine Inventur ist nicht einfach „Lagerbestand anschauen“. Zum Abschlussstichtag muss die tatsächliche Bestandslage fachlich nachvollziehbar sein. Bewertungsfragen können beim Bilanzierer steuerberaterpflichtige Entscheidungen enthalten.
06
Praxisbeispiel
| Beispiel Artikel A soll 100 Stück haben, gezählt werden 96. InvoMaster zeigt -4 und den Wertunterschied; die Differenz wird geprüft und erst dann abgeschlossen. |
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07
Sonderfälle, die man kennen muss
- Schwund
- Bruch
- negative Lagerbestände
- Retouren
- unbekannte Korrekturbewegung
- Bewertungsänderung
08
Woran erkennt man, dass der Vorgang erledigt ist?
- Alle Positionen gezählt/geprüft.
- Differenzen begründet.
- Bilanzabschluss blockiert nicht mehr wegen offener Inventur.