Anhang A - Fachliche Modulreferenz aus dem freigegebenen Konzept
Überblick
Die folgenden Seiten ergänzen die Bedienanleitung um die fachliche Modulsicht: Eingangsdaten, Standardautomatik, Nutzerentscheidung, Ergebnisse, Sonderfälle und Schnittstellen. Sie sind vor allem für BWL-Prüfung, Steuerberater und Entwicklung gedacht.
4. Modul Betriebsprofil & Finanz-Setup
Zweck
Der Einrichtungsassistent bestimmt die fachlichen Regeln des Betriebs. Er soll moeglichst viel aus vorhandenen Firmenstammdaten ableiten, aber steuerlich relevante Entscheidungen explizit bestaetigen lassen.
Eingangsdaten
Firmen-/Rechtsformdaten
Steuerstatus und Steuernummern
Gewinnermittlungsart
Kontenrahmen/DATEV-Daten
Wirtschaftsjahr
Bankkonten und Zahlungsarten
USt-/Ist-/Soll-Konfiguration soweit relevant
Automatischer Standardablauf
Vorhandene Stammdaten laden.
Plausibilitaetspruefung der Kombinationen durchfuehren.
Passendes Regelprofil aktivieren.
Standardkonten, Steuerprofile und Automatikregeln vorschlagen.
Offene Pflichtangaben als kurze Checkliste anzeigen.
Nach Freigabe Konfiguration versionieren.
Wann der Nutzer eingreift
Erstmalige steuerliche Auswahl oder Aenderung des Status.
Widerspruechliche Angaben.
Stichtag fuer einen Statuswechsel.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Aktives Betriebsprofil
Regelversion mit Gueltig-ab
Initiale Kontierungs-/Steuerregeln
Pruefprotokoll
Sonder- und Fehlerfaelle
Rueckwirkende Statusaenderung
Wechsel Kleinunternehmer/Regelbesteuerung
Wechsel EÜR/Bilanz
Rechtsformwechsel
abweichendes Wirtschaftsjahr
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Kein Modul darf Rechtsform-/Steuerlogik selbst duplizieren.
Historische Regelversion bleibt reproduzierbar.
Unzulaessige Kombinationen werden blockiert oder zur Fachpruefung markiert.
5. Modul Ausgangsbelege, Forderungen & OPOS
Zweck
Bestehende InvoMaster-Rechnungen werden beim verbindlichen Ausgeben automatisch zu kaufmaennischen Ereignissen. Der Nutzer soll keine Forderung nochmals erfassen.
Eingangsdaten
Bestehende Rechnung/Gutschrift/Storno
Kunde
Netto/Steuer/Brutto
Leistungs-/Rechnungs-/Faelligkeitsdatum
Zahlungsbedingungen
Steuer-Snapshot
Belegbeziehungen
Automatischer Standardablauf
Belegstatus 'ausgegeben' erkennen.
Forderungs-/OPOS-Datensatz erzeugen oder aktualisieren.
Kontierung aus Beleg-/Steuerprofil ableiten.
Steuerzeitpunkt nach Betriebsprofil bestimmen.
Planbare Liquiditaet um Forderung mit Faelligkeit erweitern.
Bankmatching-Kandidaten vorbereiten.
Bei Zahlung OPOS automatisch ganz/teilweise ausgleichen.
Wann der Nutzer eingreift
Nur bei unklarer Kontierung/Sonderfall.
Manuelle Teilzahlungs-/Differenzentscheidung, wenn keine Regel greift.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
OPOS
Journalvorgang
Liquiditaetszufluss geplant
Mahnfaehigkeit
DATEV-/Steuerberaterdaten
Sonder- und Fehlerfaelle
Teilzahlung
Ueberzahlung
Skonto
Ruecklastschrift
Gutschrift
Storno
Waehrungsdifferenz
Zahlung ohne eindeutige Referenz
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Keine Doppelerfassung.
Storno erzeugt Gegenwirkung statt Loeschung.
Restbetrag bei Teilzahlung jederzeit nachvollziehbar.
6. Modul Eingangsbelege & Kreditoren
Zweck
Alle betrieblichen Eingangsrechnungen sollen zentral erfasst, strukturiert, geprueft, kontiert und mit Zahlung/Bank verbunden werden. XML-E-Rechnung hat Vorrang vor OCR; OCR ist Fallback fuer unstrukturierte Belege.
Eingangsdaten
E-Rechnung/XML
PDF/Bild/OCR
Lieferant/IBAN
Rechnungsnummer/-datum
Leistungsdatum
Netto/Steuer/Brutto
Faelligkeit
Bestellung/Lagerbezug optional
Automatischer Standardablauf
Strukturierte Daten lesen bzw. OCR ausfuehren.
Dublette ueber Lieferant, Rechnungsnummer, Betrag und Hash pruefen.
Lieferant erkennen/anlegen vorschlagen.
Steuer-/Kosten-/Anlageklassifikation vorschlagen.
Faelligkeit als Verbindlichkeit in Liquiditaet einplanen.
Bankumsatz automatisch zuordnen, wenn vorhanden.
Nach Freigabe/hoher Sicherheit Buchung erzeugen.
Wann der Nutzer eingreift
Neuer unbekannter Lieferant.
Unlesbarer/inkonsistenter Beleg.
Anlage vs. Aufwand nicht sicher.
Abweichende Steuerbehandlung.
Privater Anteil.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Kreditorischer Vorgang
Belegarchiv
Journal
Verbindlichkeit
AfA-Kandidat
Fixkosten-/Vertragskandidat
Sonder- und Fehlerfaelle
Doppelte Rechnung
Gutschrift
Teilrechnung
Reverse Charge/EU
Barbeleg
Fremdwaehrung
Zahlung vor Rechnung
Rechnung ohne Vorsteuerabzug
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Originaldatei unveraendert archiviert.
Jede Buchung auf Originalbeleg rueckfuehrbar.
Dublettenschutz vorhanden.
7. Modul Bank, Zahlungsabgleich & spaetere Zahlungsausloesung
Zweck
Bankdaten sind die reale Geldbewegung. Importierte Umsaetze sollen automatisch gegen Rechnungen, Eingangsbelege, Fixkosten, Privatvorgaenge und bekannte Regeln abgeglichen werden.
Eingangsdaten
api_bankkonten
api_bank_umsatz
Belegzahlungen
IBAN/Gegenpartei
Verwendungszweck
End-to-End-ID
Betrag/Datum/Waehrung
Automatischer Standardablauf
Neue Umsaetze normalisieren und Fingerprint/Dublette pruefen.
Deterministisches Belegmatching zuerst.
Danach Regeln fuer Fixkosten/Lieferanten/Privat/Umbuchung pruefen.
Zahlungsstatus und OPOS aktualisieren.
Journal-/Liquiditaetswirkung ausloesen.
Ungeklaerte Umsaetze in Entscheidungszentrale stellen.
Wann der Nutzer eingreift
Unbekannte Bewegung einmal zuordnen.
Mehrdeutiges Matching.
Echte Zahlungsausloesung muss vom Nutzer autorisiert werden, wenn spaeter Banking-Provider dies unterstuetzt.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Zahlungsausgleich
Bankjournal
Automatikregel optional
Aktualisierter Ist-Kontostand
Sonder- und Fehlerfaelle
Ruecklastschrift
Bankgebuehr
Sammelbuchung
Teilzahlung
Umbuchung zwischen eigenen Konten
Kreditkartenabrechnung
PayPal/Sammelprovider
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Kein Bankumsatz wird doppelt verarbeitet.
Bankbuchung und virtuelle Reservierung werden strikt getrennt.
Zahlungsausloesung nie ohne erforderliche Autorisierung.
8. Modul Virtuelle Finanztoepfe
Zweck
Virtuelle Toepfe teilen reale liquide Mittel intern nach Zweck auf, ohne automatisch echte Bankueberweisungen zu erzeugen. Beispiele: Steuer, Betrieb, Investition, Ruecklage, Privat.
Eingangsdaten
Reale Bank-/Kassenbestaende
Reservierungsregeln
Steuerberechnung
Fixkosten
Investitionsplaene
Nutzerdefinierte Toepfe
Automatischer Standardablauf
Gesamtliquiditaet ermitteln.
Regeln in definierter Prioritaet anwenden.
Steuer-/Fixkosten-/Verbindlichkeitsreserven automatisch aktualisieren.
Freie Liquiditaet als Rest berechnen.
Bei realer Zahlung passende Reservierung abbauen.
Wann der Nutzer eingreift
Einmalige Topfdefinition.
Prioritaet oder Mindestreserve aendern.
Manuelle Zweckreservierung.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Topfsalden
Freie Mittel
Reservierungsverlauf
Warnungen bei Unterdeckung
Sonder- und Fehlerfaelle
Mehrfachreservierung desselben Geldes
Negativer Topf
Umbuchung zwischen Toepfen
Bankkonto nicht gedeckt
Reserve wird durch ungeplante Ausgabe verletzt
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Summe virtueller Zuordnungen darf reale Basis nicht unbemerkt ueberschreiten.
Jede Reservierung hat Herkunft und Zweck.
Virtueller Topf wird nie als echtes Bankkonto dargestellt.
9. Modul Fixkosten & Vertraege
Zweck
Einmal eingerichtete wiederkehrende Kosten sollen automatisch erwartet, in der Liquiditaet reserviert, beim Bankeingang erkannt und verbucht werden.
Eingangsdaten
Lieferant/Empfaenger
Turnus
Faelligkeit/Lastschrifttag
Betrag oder Toleranz
Steuer-/Kostenart
Vertrag
Kuendigungsfrist
Zahlungsquelle
Automatischer Standardablauf
Naechste Faelligkeiten generieren.
Betrag vor Belastung in planbarer Liquiditaet beruecksichtigen.
Bankbewegung gegen Erwartung matchen.
Bei Treffer Zahlung/Buchung automatisch erzeugen.
Abweichung gegen Toleranz pruefen.
Naechsten Termin fortschreiben.
Wiederkehrende unbekannte Bankmuster als neuen Fixkostenkandidaten vorschlagen.
Wann der Nutzer eingreift
Erstanlage/Bestaetigung.
Preisabweichung ausserhalb Toleranz.
Vertragsaenderung/Kuendigung.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Fixkostenkalender
Liquiditaetsreserve
Automatische Buchung
Vertragshistorie
Preisabweichungswarnung
Sonder- und Fehlerfaelle
Monatlich/vierteljaehrlich/jaehrlich
variable Telekomkosten
kostenfreie Monate
Gutschrift
pausierter Vertrag
doppelte Lastschrift
Kuendigung
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Fixkosten wirken vor Bankbelastung in der Planung.
Keine Phantomzahlung ohne echten Bank-/Kassennachweis.
Preisveraenderung bleibt nachvollziehbar.
10. Modul Anlagenverwaltung & AfA
Zweck
Ein Wirtschaftsgut wird einmal angelegt oder aus einem Eingangsbeleg vorgeschlagen. Danach fuehrt InvoMaster die Anlagenakte, den Abschreibungsplan und periodische Buchungen automatisch fort.
Eingangsdaten
Eingangsbeleg/Kaufpreis
Anschaffungsnebenkosten
Anschaffungsdatum/Betriebsbereitschaft
AfA-Master/Index
Betriebsprofil
Finanzierungsart
Nutzung/Privatanteil soweit relevant
Automatischer Standardablauf
Anlagekandidat erkennen.
AfA-Kategorie/Nutzungsdauer vorschlagen.
Steuerliche Behandlung anhand gueltiger Regelversion bestimmen.
Anschaffungskostenbasis berechnen.
Abschreibungsplan erzeugen.
Periodenlaeufe automatisch buchen.
Restbuchwert fortschreiben.
Bei Verkauf/Entnahme/Verschrottung Abgangsprozess starten.
Wann der Nutzer eingreift
Erstklassifikation bei Unsicherheit.
Sonderfaelle wie gemischte Nutzung, nachtraegliche Anschaffungskosten oder ausserplanmaessige Wertminderung.
Abgangsgrund bestaetigen.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Anlagenkarte
AfA-Plan
AfA-Journal
Restbuchwert
Anlagenverzeichnis
Abgangsergebnis
Sonder- und Fehlerfaelle
GWG/Sammelposten soweit im Gueltigkeitszeitraum anwendbar
degressive/lineare Verfahren nach Rechtslage
Sonder-AfA/IAB-Kontext
nachtraegliche Kosten
Teilabgang
Verkauf
Entnahme
Verschrottung
Totalschaden
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
AfA-Berechnung ist reproduzierbar mit Regelversion.
Keine AfA-Buchung doppelt.
Anlage bleibt vom Kauf bis Abgang lueckenlos nachvollziehbar.
11. Modul Kasse & Barvorgaenge
Zweck
Barzahlungen brauchen eine eigene reale Geldquelle. Kasse ist kein virtueller Topf. Ein- und Auszahlungen muessen chronologisch und nachvollziehbar gefuehrt werden.
Eingangsdaten
Kassenbestand
Barbelege
Bareinnahmen
Einlagen/Entnahmen
Kassenkorrekturen nach zulaessigem Verfahren
Automatischer Standardablauf
Barbeleg erfassen/zuordnen.
Kassenbestand fortschreiben.
Buchung erzeugen.
Privat-/Betriebsbezug anwenden.
Tages-/Periodenpruefung ausfuehren.
Wann der Nutzer eingreift
Ungeklaerter Barbeleg.
Kassendifferenz.
Einlage/Entnahme klassifizieren.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Kassenjournal
Kassenbestand
Belegverknuepfung
Pruefhinweise
Sonder- und Fehlerfaelle
Negativer Kassenbestand
fehlender Beleg
Kassendifferenz
Storno
Privatentnahme/-einlage
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Keine stillen Bestandskorrekturen.
Chronologie bleibt erhalten.
Kasse und Bank werden nicht vermischt.
12. Modul Buchungsjournal & Kontierung
Zweck
Das Journal ist die unveraenderbare fachliche Wahrheit des Finanzkerns. Oberflaechen duerfen einfach sein, intern muss jeder Vorgang mit Buchungsherkunft, Periode und Regelversion nachvollziehbar sein.
Eingangsdaten
Geschaeftsereignisse aller Module
Kontenrahmen
Steuerprofile
Betriebsprofil
Kostenstellen/Projekte optional
Automatischer Standardablauf
Event in Buchungsvorschlag uebersetzen.
Validieren, dass Soll/Haben bzw. EÜR-Wirkung fachlich konsistent ist.
Finalisierte Buchung unveraenderbar speichern.
Korrektur nur ueber Storno/Gegenbuchung und Neubuchung.
Periodenstatus pruefen.
Wann der Nutzer eingreift
Manuelle Fachbuchung im Expertenmodus.
Unbekannte Kontierung.
Abschlussbuchung mit Fachfreigabe.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Journal
Buchungssaetze
Steuerbasis
Auswertungsbasis
DATEV-Daten
Sonder- und Fehlerfaelle
Storno
Umbuchung
Periodensperre
Rueckdatierung
Fremdwaehrung
Rundungsdifferenzen
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Keine physische Loeschung finaler Buchungen.
Jede Buchung hat Source-Event und Source-Beleg.
Summen-/Periodenkontrollen vorhanden.
13. Modul Steuern & Steuerreserve
Zweck
Steuern werden fachlich berechnet und zugleich liquiditaetsseitig reserviert. Steuerverbindlichkeit, Steuerprognose und virtueller Steuer-Topf sind getrennte Groessen.
Eingangsdaten
Ausgangs-/Eingangsbelege
Journal
USt-Status
Ist/Soll-Regel
Gewinn-/Ergebnisdaten
Gewerbesteuer-/Koerperschaftsteuer-/ESt-relevante Konfiguration soweit vorhanden
Automatischer Standardablauf
USt/Vorsteuer laufend aggregieren.
Zahllast/Erstattung je Periode ermitteln.
Steuerreserve aus realisierten und planbaren Daten berechnen.
Faelligkeiten in Liquiditaet einplanen.
Grenzen/Statuswechsel ueberwachen.
Meldedaten/Pruefliste vorbereiten.
Wann der Nutzer eingreift
Erstkonfiguration.
Sonderfaelle/steuerliche Wahlrechte.
Finale Freigabe/Abgabe, sofern spaeter technisch angebunden.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Steuerdashboard
Reserve
Periodenwerte
Faelligkeitskalender
Warnungen
Sonder- und Fehlerfaelle
Kleinunternehmerwechsel
Reverse Charge
EU
steuerfreie Umsaetze
Berichtigungen
Erstattungen
Dauerfristverlaengerung
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Keine Vermischung von Reserve und tatsaechlicher Steuerverbindlichkeit.
Regeln sind stichtagsbezogen.
Abweichungen werden erklaerbar dargestellt.
14. Modul Liquiditaetszentrale
Zweck
Die Liquiditaetszentrale zeigt reale Mittel, bereits gebundene Mittel und planbare Zukunft. Gestellte Rechnungen duerfen als konkrete Forderungen einfließen; Angebote und unsichere Auftraege bleiben getrennte Szenarien.
Eingangsdaten
Bank/Kasse
Virtuelle Reserven
OPOS Forderungen
Verbindlichkeiten
Fixkosten
Steuerfaelligkeiten
Personalzahlungen
Darlehen/Leasing
Investitionsplaene
Automatischer Standardablauf
Ist-Liquiditaet aus realen Salden bilden.
Gebundene/reservierte Mittel abziehen.
Faellige und terminierte sichere Zahlungen in Zeitachse einordnen.
Gestellte Rechnungen nach Faelligkeit und Zahlungsstatus einplanen.
7/30/90/365-Tage-Verlauf berechnen.
Unsichere Angebote/Auftraege nur in separater Szenarioebene anzeigen.
Unterdeckungszeitpunkt frueh erkennen.
Wann der Nutzer eingreift
Zahlungstermin manuell korrigieren, wenn vertraglich anders.
Szenarioannahmen aktivieren/deaktivieren.
Investitionsreservierung anlegen.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Ist liquide Mittel
Frei verfuegbar
Planbare Liquiditaet
Unterdeckungswarnung
Cashflow-Zeitachse
Sonder- und Fehlerfaelle
Ueberfaellige Forderung
Teilzahlung
Zahlungsausfall
Fixkostenabweichung
Steuererstattung
ungeplante Grossausgabe
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Angebot wird nie als sichere Liquiditaet ausgegeben.
AfA veraendert Ergebnis, aber nicht direkt Cash.
Jede Zahl im Dashboard ist bis auf Einzelvorgaenge aufloesbar.
15. Modul Privatvorgaenge & Eigenbereich
Zweck
Bei Personenunternehmen werden private Entnahmen/Einlagen und gemischte Vorgänge fachlich getrennt. Kapitalgesellschaften erhalten keine unzulaessige 'Privatentnahme'-Schaltflaeche.
Eingangsdaten
Betriebsprofil/Rechtsform
Bankumsatz
Kasse
Beleg
Nutzerregel
Automatischer Standardablauf
Zulaessige Kategorien nach Rechtsform anbieten.
Bekannte Eigenueberweisungen erkennen.
Buchhalterische Behandlung anwenden.
Liquiditaetswirkung aktualisieren.
Regel fuer kuenftige eindeutige Faelle speichern.
Wann der Nutzer eingreift
Erste Zuordnung.
Gemischte Nutzung.
Gesellschafter-/Verrechnungskonto-Sonderfall.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Privat-/Eigenkapitalbuchung
Regel
Liquiditaetswirkung
Sonder- und Fehlerfaelle
Privatanteil
Einlage
Entnahme
Gesellschafterdarlehen
verdeckte/unklare Sachverhalte -> Fachpruefung
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Rechtsform verhindert falsche Optionen.
Keine automatische zweite Geldbewegung bei bereits vorhandenem Bankumsatz.
16. Modul Darlehen, Leasing & Finanzierung
Zweck
Finanzierungen werden nicht als einfache Fixkosten behandelt. Tilgung, Zins, Gebuehr und ggf. Anlagenbezug muessen getrennt werden.
Eingangsdaten
Vertrag
Auszahlungsbetrag
Ratenplan
Zins
Gebuehren
Restschuld
Bankbewegungen
Anlagebezug
Automatischer Standardablauf
Ratenplan erzeugen.
Kommende Raten in Liquiditaet einplanen.
Bankabbuchung matchen.
Rate in fachliche Komponenten aufteilen.
Restschuld fortschreiben.
Abweichungen erkennen.
Wann der Nutzer eingreift
Vertragsanlage.
Variable Zinsen/Sondertilgung.
Leasing-Sonderbehandlung fachlich bestaetigen.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Finanzierungsakte
Restschuld
Zins-/Tilgungsaufteilung
Liquiditaetsplan
Sonder- und Fehlerfaelle
Sondertilgung
Ratenpause
Schlussrate
Ablösung
Zinsanpassung
Leasingrueckgabe
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Tilgung und Aufwand werden nicht verwechselt.
Restschuld stimmt mit Ratenhistorie ueberein.
17. Modul Lager, Einkauf & Inventur
Zweck
Das bestehende Lager wird mit Einkauf und Buchhaltung verbunden. Die konkrete Bewertungs- und Abschlusslogik haengt vom Betriebsprofil ab und muss fachlich freigegeben werden.
Eingangsdaten
Lagerartikel/-varianten
Lagerbewegungen
Lieferanten
Reservierungen
Eingangsbelege
Ausgangsbelege
Automatischer Standardablauf
Wareneingang mit Eingangsbeleg verbinden.
Verbrauch/Abgang aus Auftrag/Beleg referenzieren.
Bestandsdifferenzen sichtbar machen.
Inventurstichtag unterstuetzen.
Bewertungs-/Abschlussdaten fuer Voll-Modus bereitstellen.
Wann der Nutzer eingreift
Inventurdifferenz bestaetigen.
Bewertungs-Sonderfall.
Ungeklaerte Lagerbewegung.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Bestandsnachweis
Inventurliste
Finanz-/Abschlussdaten
Deckungsbeitragsbasis
Sonder- und Fehlerfaelle
Schwund
Bruch
Eigenverbrauch
Retouren
negative Bestaende
Inventurdifferenz
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Lagerbewegung ist auf Quelle rueckfuehrbar.
Keine automatische Bilanzbewertung ohne freigegebene Bewertungsregel.
18. Modul Personalaufwand & Lohnschnittstelle
Zweck
InvoMaster soll vorhandene Mitarbeiter-/Arbeitszeitdaten kaufmaennisch nutzbar machen. Eine vollstaendige Lohnabrechnung ist nur dann Bestandteil, wenn sie fachlich und technisch separat spezifiziert wird; ansonsten werden Lohnwerte aus einem Lohnsystem uebernommen.
Eingangsdaten
Mitarbeiterstammdaten
Gehalt/Stundenlohn
Arbeitszeit
Abwesenheit
Auslagen/Reisekosten
Lohnabrechnungsdaten extern/integriert
Automatischer Standardablauf
Monatliche erwartete Personalauszahlung fuer Liquiditaet planen.
Ist-Zahlungen matchen.
Personalkosten/Arbeitgeberkosten aus freigegebenen Abrechnungsdaten buchen.
Auftragsbezogene Zeit/Kosten fuer Kalkulation bereitstellen.
Wann der Nutzer eingreift
Abweichende Auszahlung.
Vorschuss/Auslage.
Lohnabrechnungs-Sonderfall.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Personalkosten
Liquiditaetsfaelligkeit
Kostenstellen-/Auftragsdaten
Sonder- und Fehlerfaelle
Vorschuss
Sachbezug
Erstattung
Krankheit/Erstattung
Ein-/Austritt untermonatlich
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Keine steuer-/SV-relevante Lohnberechnung ohne freigegebenes Lohnfachkonzept.
Zahlung und Aufwand fachlich getrennt nachvollziehbar.
19. Modul Fahrzeuge
Zweck
Fahrzeuge verbinden Anlage/Leasing, laufende Kosten, Versicherungen, Steuer, Kraftstoff, Reparaturen und ggf. Privatnutzung.
Eingangsdaten
Fahrzeugstamm
Kauf/Leasing
AfA
Versicherung
Kfz-Steuer
Kraftstoff
Werkstattbelege
Fahrtenbuch/Privatnutzung optional
Automatischer Standardablauf
Fahrzeugbezogene Belege automatisch zuordnen.
Fixkosten und laufende Kosten aggregieren.
AfA/Finanzierung verknuepfen.
Gesamtkosten pro Fahrzeug auswerten.
Privatnutzungs-Sonderfall nach freigegebener Methode behandeln.
Wann der Nutzer eingreift
Erstanlage.
Privatnutzungsmethode.
Fahrzeugwechsel/Verkauf.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Fahrzeugkostenakte
TCO-Auswertung
AfA-/Leasingverknuepfung
Liquiditaetsplanung
Sonder- und Fehlerfaelle
Unfall/Versicherungserstattung
Verkauf
Totalschaden
gemischte Nutzung
Leasingrueckgabe
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Keine pauschale Privatnutzungslogik ohne Betriebsprofil/Fachregel.
Alle Fahrzeugkosten sind belegbezogen.
20. Modul Kostenstellen, Projekte & Nachkalkulation
Zweck
Finanzdaten sollen nicht nur steuerlich, sondern auch betriebswirtschaftlich auswertbar sein. Auftraege, Mitarbeiterzeiten und Material koennen Kostenstellen/Projekten zugeordnet werden.
Eingangsdaten
Auftrag
Rechnung
Material
Arbeitszeit
Eingangsbeleg
Gemeinkostenregeln
Automatischer Standardablauf
Direkte Kosten automatisch Auftrag/Projekt zuordnen.
Umsaetze aus Ausgangsbelegen zuordnen.
Deckungsbeitrag/Nachkalkulation berechnen.
Gemeinkosten nur nach expliziter Verteilregel einbeziehen.
Wann der Nutzer eingreift
Neue Kostenstelle.
Unklare Gemeinkostenverteilung.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Auftragsergebnis
Kostenstellenbericht
Deckungsbeitrag
Abweichungsanalyse
Sonder- und Fehlerfaelle
Teilauftraege
Nachtraege
Storno
Gemeinkosten
mehrere Kostenstellen pro Beleg
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Steuerbuchung bleibt von Managementauswertung trennbar.
Verteilregeln sind transparent.
21. Modul Controlling & Geschaeftsfuehrungs-Dashboard
Zweck
Das Dashboard uebersetzt Buchhaltungsdaten in unternehmerische Informationen und zeigt nicht nur Kontostaende.
Eingangsdaten
Journal
OPOS
Liquiditaet
Fixkosten
Steuern
Anlagen
Personal
Auftraege/Kostenstellen
Automatischer Standardablauf
Kennzahlen periodisch aktualisieren.
Abweichungen und Trends erkennen.
Drill-down bis zum Beleg ermoeglichen.
Warnungen priorisieren.
Wann der Nutzer eingreift
Zielwerte/Budgets.
Interpretation besonderer Einmaleffekte.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Umsatz/Kosten/Ergebnis
Cashflow
Fixkostenquote
Forderungslaufzeit
Verbindlichkeiten
Steuerreserve
Investitionen
Deckungsbeitraege
Sonder- und Fehlerfaelle
Sondereffekte
Periodenvergleich bei Strukturwechsel
unvollstaendige Daten
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Jede Kennzahl hat Definition.
Keine Vermischung von Cash und Ergebnis.
Drill-down nachvollziehbar.
22. Modul Monatsabschluss
Zweck
Der Monatsabschluss ist ein automatisierter Kontrolllauf. In einfachen Betrieben kann er weitgehend unsichtbar laufen; im Voll-Modus gibt es eine explizite Pruef-/Sperrlogik.
Eingangsdaten
Journal
Bank/Kasse
OPOS
Eingangsbelege
AfA
Steuern
Lager soweit relevant
Automatischer Standardablauf
Ungeklaerte Bankbewegungen suchen.
Fehlende/ungepruefte Belege melden.
OPOS-/Bankabgleich pruefen.
AfA-Lauf pruefen.
Steuerperiode aggregieren.
Plausibilitaetschecks ausfuehren.
Periode nach Freigabe sperren.
Wann der Nutzer eingreift
Nur verbleibende Konflikte.
Expertenfreigabe fuer Sperre im Voll-Modus.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Monatsstatus
Pruefprotokoll
gesperrte Periode
Steuer-/Controllingbasis
Sonder- und Fehlerfaelle
Spaet eintreffender Beleg
Rueckdatierung
Korrektur nach Sperre
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Sperre verhindert stilles Umschreiben.
Korrekturen bleiben als neue Buchungen nachvollziehbar.
23. Modul Jahresabschluss / EÜR-Jahreswechsel
Zweck
Der Jahreswechsel fuehrt alle Jahresprozesse zusammen. InvoMaster bereitet den Abschluss fachlich vor; gesetzlich oder berufsrechtlich vorbehaltene Taetigkeiten werden nicht als 'automatisch gepruefter Jahresabschluss' behauptet.
Eingangsdaten
Jahresjournal
Anlagen
OPOS
Inventur
Steuern
Bank/Kasse
Privat/Eigenkapital
Abschlusskonfiguration
Automatischer Standardablauf
Jahrespruefliste generieren.
Offene Perioden/Belege/Bankbewegungen finden.
AfA-Jahresvollstaendigkeit pruefen.
Inventur/Bestand einbeziehen, falls erforderlich.
EÜR- oder Bilanzpfad nach Betriebsprofil anwenden.
Uebergabepaket fuer Steuerberater erzeugen.
Neues Jahr mit fortzufuehrenden Salden/Anlagen/Vertraegen starten.
Wann der Nutzer eingreift
Abschlussbuchungen/Wahlrechte.
Inventurbewertung.
Steuerberaterkorrekturen.
Fachfreigabe.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Jahrespaket
Anlagenverzeichnis
OPOS-Liste
Journal/DATEV
Pruefprotokoll
Fortschreibung Folgejahr
Sonder- und Fehlerfaelle
Nachbuchung
Rueckstellung/Abgrenzung im Voll-Modus
Wertberichtigung
Bestandsbewertung
Statuswechsel zum Jahreswechsel
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Jahreswechsel verliert keine Historie.
Folgejahr startet mit korrekten offenen Vorgaengen und Anlagen.
Fachlich offene Punkte werden klar gekennzeichnet.
24. Modul Steuerberater & DATEV
Zweck
Der bestehende Steuerberaterzugang wird zur Pruef- und Uebergabeschnittstelle des Finanzkerns erweitert.
Eingangsdaten
Journal
Belege
OPOS
Anlagen
Steuerperioden
Kostenstellen
Exportkonfiguration
Automatischer Standardablauf
Zeitraum pruefen.
Exportdatensatz erzeugen.
Belege referenzieren.
Hash/Exporthistorie speichern.
Steuerberaterzugriff protokollieren.
Rueckmeldungen/Korrekturen als nachvollziehbare Folgeprozesse behandeln.
Wann der Nutzer eingreift
Exportfreigabe.
Korrektur aus Steuerberaterpruefung.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
DATEV-/Pruefexport
Exporthistorie
Zugriffslog
Korrekturworkflow
Sonder- und Fehlerfaelle
Mehrfache Exporte
Korrekturexport
gesperrte Perioden
fehlende Belege
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Export ist reproduzierbar.
Exportierte Buchungen sind identifizierbar.
Korrektur veraendert Historie nicht still.
25. Modul E-Rechnung Eingang/Ausgang
Zweck
Die vorhandene E-Rechnungsfunktion wird zum durchgaengigen Prozess erweitert: Erzeugen, Empfangen, Validieren, Verarbeiten und Originalaufbewahrung.
Eingangsdaten
Ausgangsrechnung
Eingangs-XML
EN-16931-konforme Formate
Empfaenger-/Endpointdaten
Archiv
Automatischer Standardablauf
Ausgangsformat anhand Empfaenger/Regel erzeugen.
Strukturierten Originalteil unveraendert archivieren.
Eingangsrechnung maschinell lesen.
Pflicht-/Plausibilitaetspruefung.
Direkt an Eingangsbeleg-/Buchungsprozess uebergeben.
Wann der Nutzer eingreift
Validierungsfehler.
Unbekannter Sonderfall.
Abweichung zwischen Visualisierung und strukturierten Daten.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
E-Rechnungsarchiv
Validierungsstatus
Buchungskandidat
Versand-/Empfangsnachweis
Sonder- und Fehlerfaelle
Kleinbetrag
B2C
Kleinunternehmer-Ausgang
Uebergangsregel
Gutschrift/Storno
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Strukturierter Originalteil bleibt erhalten.
Empfang ist unabhaengig davon moeglich, ob eigene Ausstellungspflicht besteht.
26. Modul Entscheidungszentrale
Zweck
Die Entscheidungszentrale ist die einzige Stelle, an der der Unternehmer regelmaessig eingreifen soll. Sie zeigt nur Faelle, die InvoMaster nicht sicher selbst erledigen kann.
Eingangsdaten
Konflikte aller Module
Vorschlaege
Fristen
fehlende Pflichtangaben
Automatischer Standardablauf
Faelle nach Risiko/Faelligkeit priorisieren.
In Geschaeftssprache formulieren.
Maximal notwendige Auswahl anbieten.
Bestaetigung sofort in Folgeprozess ausfuehren.
Optional Lernregel erzeugen.
Erledigten Fall archivieren.
Wann der Nutzer eingreift
Genau hier - und nur bei echter Unsicherheit.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Entscheidung
Regel
Folgebuchung/-prozess
Auditlog
Sonder- und Fehlerfaelle
Mehrfachkonflikt
Entscheidung hat steuerliche Tragweite
Nutzer widerruft Entscheidung
Regel spaeter geaendert
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Keine Fachsprache erzwingen.
Jede Entscheidung zeigt Auswirkung vor Bestaetigung.
Einmal bestaetigte Wiederholfaelle werden bei ausreichender Sicherheit automatisiert.
27. Modul Fristen, Scheduler & Hintergrundlaeufe
Zweck
Automatik darf nicht davon abhaengen, dass ein Nutzer ein Modul oeffnet. Zeitabhaengige Prozesse laufen zentral und idempotent.
Eingangsdaten
Faelligkeiten
Perioden
Vertraege
AfA-Plaene
Mahnwesen
Steuern
Fixkosten
Automatischer Standardablauf
Faellige Jobs ermitteln.
Job mit eindeutiger Lauf-ID starten.
Idempotenz pruefen.
Event erzeugen.
Ergebnis protokollieren.
Fehler mit Wiederholstrategie behandeln.
Bei fachlichem Konflikt Entscheidung statt Endlosschleife erzeugen.
Wann der Nutzer eingreift
Nur bei dauerhaftem Fehler oder fachlicher Entscheidung.
Ergebnisse / erzeugte Wirkungen
Joblog
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Warnungen
naechste Ausfuehrung
Sonder- und Fehlerfaelle
Serverausfall
doppelter Lauf
Zeitzone
Sommerzeit
nachgeholter Monatslauf
Schnittstellen zu anderen Modulen
Abnahmekriterien
Doppellauf erzeugt keine Doppelbuchung.
Verpasster Lauf wird nachgeholt.
Technikfehler und Fachkonflikt sind getrennt.
28. Rechts-/Steuerregel-Engine und Versionierung
Steuerliche Grenzwerte, Verfahren und Pflichtangaben koennen sich aendern. InvoMaster benoetigt deshalb versionierte Regelstammdaten mit Gueltig-von/Gueltig-bis, Rechtsquelle, Regeltyp, Parameter und Migrationshinweis.
Aktueller Referenzstand fuer die Fachpruefung 2026: § 19 UStG nennt fuer die Kleinunternehmerregelung 25.000 EUR Vorjahresumsatz und 100.000 EUR laufendes Jahr. § 141 AO und § 241a HGB arbeiten derzeit mit 800.000 EUR Umsatz und 80.000 EUR Gewinn/Jahresueberschuss fuer die dort geregelten Buchfuehrungsschwellen. Diese Werte duerfen nicht als ewige Konstanten in Anwendungslogik eingebrannt werden.
29. Datenmodell - fachliche Kernobjekte (SOLL)
Die finalen Tabellennamen und Spalten werden erst nach Fachfreigabe festgelegt. Verbindlich ist dagegen die fachliche Trennung der Objekte.
30. Liquiditaetsmodell im Detail
30.1 Begriffe
30.2 Forderungswahrscheinlichkeit
Eine gestellte Rechnung ist eine konkrete Forderung und wird grundsaetzlich nach Faelligkeit eingeplant. Bei Ueberfaelligkeit darf InvoMaster sie nicht kommentarlos weiter als sicheren Eingang am naechsten Tag behandeln. Stattdessen wird sie als ueberfaellig markiert; fuer Szenarien kann eine historische Zahlungswahrscheinlichkeit verwendet werden, die jedoch sichtbar von der sicheren Basis getrennt bleibt.
30.3 Vermeidung von Doppelzaehlung
Wenn eine Fixkostenfaelligkeit bereits als Verbindlichkeit aus einem Eingangsbeleg vorliegt, darf sie nicht ein zweites Mal als Fixkostenplan abgezogen werden.
Wenn eine Rechnung bezahlt wurde, wird die geplante Forderung durch den realen Bankzufluss ersetzt.
Steuerreserve bindet Geld; die spaetere Steuerzahlung reduziert Bank und Reserve gleichzeitig, nicht zweimal die freie Liquiditaet.
AfA ist Aufwand/Ergebniswirkung, aber keine Auszahlung in der AfA-Periode.
Tilgung ist Auszahlung, aber nicht automatisch Aufwand; Zins/Gebuehren werden separat behandelt.
30.4 Zeitachsen
31. Kleinunternehmer-/Einfachpfad
Der Einfachpfad reduziert Bedienung, nicht fachliche Sorgfalt. 'Kleinunternehmer' betrifft die Umsatzsteuer und ist nicht gleichbedeutend mit 'Kleingewerbe'. InvoMaster muss die Begriffe in der UI erklaeren und intern getrennt modellieren.
Beim Setup USt-Kleinunternehmerstatus und Gewinnermittlungsart getrennt erfassen.
Ausgangsrechnungen ohne normalen USt-Ausweis nach gueltiger Regel erstellen.
Eingangsbelege erfassen, aber Vorsteuer nicht wie bei Regelbesteuerung abziehen.
Einnahmen/Ausgaben fuer EÜR-Pfad nach gueltiger Fachlogik verarbeiten.
Umsatzgrenzen laufend ueberwachen und frueh warnen.
Beim Statuswechsel Stichtag setzen und neue Rechnungs-/Steuerregeln aktivieren; Historie bleibt unveraendert.
E-Rechnungen empfangen und verarbeiten koennen, auch wenn fuer eigene Ausgangsleistungen eine Ausnahme von der Ausstellungspflicht greift.
31.1 Benutzeroberflaeche
Der Nutzer sieht Einnahmen, Ausgaben, Bank, Steuerstatus, offene Rechnungen, Fixkosten, Anlagen, Liquiditaet und Entscheidungen. Kontenrahmen und Buchungssaetze sind standardmaessig eingeklappt.
32. Voller Gewerbe-/Bilanzpfad
Debitoren/Kreditoren und OPOS konsequent fuehren.
Journal nach Perioden und Konten fuehren.
Forderungen/Verbindlichkeiten unabhaengig vom Zahlungszeitpunkt abbilden.
Anlagevermoegen und AfA integrieren.
Lager/Inventur und Bewertungsdaten fuer Abschluss bereitstellen.
Abgrenzungs-, Rueckstellungs-, Wertberichtigungs- und Abschlussfaelle als Experten-/Fachprozesse vorsehen.
Bilanz/GuV-nahe Auswertungen aus Journal erzeugen; gesetzlicher Jahresabschluss bleibt fachlich zu pruefen.
Periodensperren, Korrekturbuchungen und Abschlussjournal erzwingen.
Kapitalgesellschaften erhalten zusaetzliche Abschluss-/Eigenkapital-/Gesellschafterlogik. Eine GmbH darf nicht wie ein Einzelunternehmen behandelt werden.
33. Durchgaengige Beispielszenarien
A - Kundenrechnung 5.950 EUR
Rechnung wird ausgegeben -> Forderung/OPOS entsteht -> planbare Liquiditaet zeigt Eingang zum Faelligkeitsdatum -> Bankimport findet 5.950 EUR mit Referenz -> Match -> Zahlung -> OPOS geschlossen -> Journal/Steuerstatus aktualisiert -> Mahnwesen stoppt -> reale Liquiditaet ersetzt geplanten Eingang.
B - Telekom-Fixkosten
Erste Rechnung/Abbuchung wird als Telekommunikation + Fixkosten bestaetigt -> Regel gespeichert -> naechster Monat wird vorab in Liquiditaet reserviert -> Bankbelastung erkannt -> automatisch gebucht -> Preisabweichung innerhalb Toleranz akzeptiert -> naechster Termin geplant.
C - Laptop
Eingangsbeleg erkannt -> Produkt/Lieferant deutet Anlage an -> AfA-Index liefert Vorschlag -> Nutzer bestaetigt einmal -> Anlage und AfA-Plan entstehen -> Kaufzahlung wirkt auf Cash -> AfA-Laeufe wirken auf Ergebnis, nicht Cash -> Verkauf spaeter fuehrt Abgang und Ergebniswirkung aus.
D - Privatentnahme Einzelunternehmen
Bankumsatz an bekanntes Privatkonto -> InvoMaster schlaegt Privatentnahme vor -> Nutzer bestaetigt -> Buchung/Regel -> kuenftige eindeutige Eigenueberweisungen automatisch; keine zweite Bankueberweisung wird erzeugt.
E - Unbekannte Amazon-Abbuchung
Kein eindeutiger Beleg -> Entscheidungszentrale fragt in Geschaeftssprache -> Nutzer waehlt z.B. Werkzeug und ordnet Beleg zu -> Regel kann fuer spezifische Kombination gespeichert werden; nicht pauschal alle Amazon-Zahlungen als Werkzeug.
F - Ueberfaellige Forderung
Faelligkeit verstreicht -> Liquiditaet markiert geplanten Eingang als ueberfaellig statt ihn still weiterzuschieben -> Mahnwesen wird nach Konfiguration aktiv -> Zahlung spaeter schliesst Restforderung.
G - Steuerzahlung
Laufende Geschaeftsvorfaelle speisen Steuerberechnung/Reserve -> Faelligkeit erscheint in Liquiditaet -> echte Zahlung reduziert Bank und Steuerreserve -> keine Doppelbelastung.
H - Darlehen fuer Fahrzeug
Fahrzeuganlage und Finanzierung werden getrennt angelegt -> Auszahlung/Kauf/Anlagezugang -> Rate wird in Zins/Tilgung aufgeteilt -> AfA laeuft unabhaengig von Tilgung -> Liquiditaet beruecksichtigt Rate.
34. Ausnahme- und Sonderfallkatalog
Dieser Abschnitt ist Teil des ausführlichen InvoMaster-Finanzhandbuchs.
35. GoBD-/Audit-/Archivprinzipien
Finalisierte Buchungen werden nicht physisch geloescht oder ueberschrieben; Korrekturen erfolgen nachvollziehbar.
Originalbelege werden unveraendert erhalten; Bearbeitungs-/Darstellungsdaten werden separat gespeichert.
Jeder Automatismus speichert Quelle, Regelversion, Zeitpunkt, Ergebnis und ggf. Confidence.
Manuelle Aenderungen speichern Benutzer, Zeitpunkt, Alt-/Neuwert bzw. Korrekturbezug.
Exporte sind reproduzierbar und erhalten Zeitraum, Hash, enthaltene Buchungs-/Beleg-IDs.
Technische Logs und fachliche Audit-Historie werden getrennt.
Verfahrensdokumentation muss die realen Prozesse und Systemversionen abbilden.
36. Nichtfunktionale Anforderungen
Dieser Abschnitt ist Teil des ausführlichen InvoMaster-Finanzhandbuchs.
Tabellarische Fachdetails aus dem Konzept
| Prinzip | Soll-Verhalten |
|---|---|
| Einmal erfassen | Stammdaten, Vertrag, Anlage, Lieferant oder Regel nur einmal anlegen. |
| Einmal entscheiden | Eine fachliche Zuordnung bestaetigen; die Entscheidung wird als Regel gespeichert. |
| Danach automatisch | Wiederkehrende oder eindeutig erkennbare Folgefaelle werden ohne erneute Eingabe verarbeitet. |
| Unsicherheit sichtbar machen | Nur unklare, widerspruechliche oder risikoreiche Faelle landen in der Entscheidungszentrale. |
| Nie still verlieren | Jeder Automatismus erzeugt Protokoll, Herkunft, Regelversion und Rueckverfolgbarkeit. |
| Recht versionieren | Steuer-/Rechtsregeln werden mit Gueltigkeitszeitraum gepflegt, nicht dauerhaft in PHP fest verdrahtet. |
| Vorhandener Bereich | Festgestellte Basis | Konsequenz fuer SOLL |
|---|---|---|
| Belege | Rechnungsbelege, Positionen, Belegbeziehungen, Statushistorie, Zahlungen, Storno/Korrektur | Finanzkern referenziert bestehende Beleg-ID; keine zweite Rechnungstabelle. |
| Bank | Bankkonten, Verbindungen, Importe, Umsaetze, SCA, Sync-Log | Bankumsatz wird primaerer Ausloeser fuer Matching und Zahlungsausgleich. |
| Buchhaltung Stammdaten | Kontenrahmen, DATEV-Berater-/Mandantennummer, WJ-Beginn, Erloes-/Forderungskonten | Bestehende Stammdaten werden erweitert, nicht ersetzt. |
| Steuerprofile | Steuersatz, Erloeskonto, BU-Schluessel, Steuerkategorie | Steuerprofile werden in versionierte Steuerlogik eingebunden. |
| Mahnwesen | Faelle, Historie, Vorlagen, Konfiguration | OPOS/Forderungen liefern Status; Mahnwesen bleibt Folgeprozess. |
| Lager | Artikel, Varianten, Bewegungen, Buendel, Lieferanten, Reservierungen | Einkauf/Bestand/Inventur werden an Finanzkern angebunden. |
| Mitarbeiter | Personal-, Arbeitszeit-, Auftrag-, Material-, Abwesenheitsdaten | Personalkosten/Lohnuebergabe und Auftragskalkulation koennen angebunden werden. |
| DATEV/Steuerberater | DATEV-Exporte, Steuerberaterzugang und -logs | Neue Journal-/OPOS-/Anlagendaten muessen exportierbar werden. |
| Kasse | Keine zentrale Kassenstruktur festgestellt | Neu aufzubauen. |
| Anlagen/AfA kundenbezogen | AfA-Katalog vorhanden, aber kein vollstaendiger kundenbezogener Anlagen-Lebenszyklus | Neu aufzubauen auf bestehendem AfA-Katalog. |
| Merkmal | Beispiele | Steuert Verhalten |
|---|---|---|
| Rechtsform | Einzelunternehmen, GbR, OHG/KG, UG, GmbH | Privatkonten, Eigenkapital, Abschluss, Organpflichten |
| Gewinnermittlung | EÜR oder Bilanz | Zeitpunkt der Ergebniswirkung, Forderungen/Verbindlichkeiten, Abschlussprozesse |
| USt-Status | Kleinunternehmer oder Regelbesteuerung | USt-Ausweis, Vorsteuer, Voranmeldung, Rechnungstexte |
| Versteuerungsart | Soll/Ist, soweit anwendbar | Zeitpunkt der USt-Entstehung |
| Kontenrahmen | SKR03/SKR04 bzw. konfigurierbar | Kontierung/DATEV |
| Wirtschaftsjahr | Kalenderjahr/abweichend soweit zulaessig | Perioden, AfA, Abschluss |
| Buchfuehrungspflicht | gesetzlich/steuerlich/optional | Pflichtumfang und Abschluss |
| Event | Ausloeser | Automatische Reaktion |
|---|---|---|
| BELEG_AUSGEGEBEN | Rechnung/Gutschrift/Storno wird verbindlich ausgegeben | Forderung/Ertrag/Steuerwirkung anstossen |
| BANK_UMSATZ_NEU | Bankumsatz importiert | Matching, Zahlungsausgleich, Fixkosten-/Lieferantenregel pruefen |
| ZAHLUNG_ERFASST | Zahlung manuell/automatisch bestaetigt | OPOS schliessen/teilzahlen, Liquiditaet aktualisieren |
| EINGANGSBELEG_NEU | PDF/XML/OCR erfasst | Lieferant, Steuer, Kosten/Anlage, Faelligkeit vorschlagen |
| FIXKOSTE_FAELLIG | Plantermin erreicht | Liquiditaet reservieren, erwarteten Bankumsatz erzeugen |
| ANLAGE_PERIODENLAUF | AfA-Periode erreicht | AfA berechnen und buchen |
| VERTRAG_FRIST | Kuendigungs-/Verlaengerungsfrist erreicht | Hinweis/Entscheidung ausloesen |
| STEUER_PERIODE_ENDE | USt-/Steuerperiode endet | Pruefung, Zahllast/Reserve, Meldedaten vorbereiten |
| OPOS_UEBERFAELLIG | Forderung faellig und unbezahlt | Mahnlogik anstossen |
| REGEL_ABWEICHUNG | Automatik findet Widerspruch | Nicht automatisch finalisieren; Entscheidung anfordern |
| Stufe | Definition | Verhalten |
|---|---|---|
| A - deterministisch | Beleg-ID, Betrag, End-to-End-ID oder feste Regel eindeutig | Automatisch finalisieren und protokollieren. |
| B - sehr hohe Sicherheit | Mehrere starke Merkmale passen, keine Widersprueche | Automatisch verarbeiten; in 'Automatisch erledigt' sichtbar. |
| C - Vorschlag | Plausibel, aber fachlich nicht sicher | Nutzer bestaetigt einmal; daraus kann Regel entstehen. |
| D - Konflikt | Mehrere Kandidaten, ungewoehnliche Steuer-/Rechtswirkung, Abweichung | Keine automatische Finalisierung. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Alle Finanzmodule | Betriebsprofil liefert Regeln und erlaubt/verbietet Funktionen. |
| Rechnung | Steuert USt-Ausweis und Pflichttexte. |
| AfA | Steuert steuerliche Behandlung/Abschlusslogik. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Bank | Zahlung wird gematcht. |
| Mahnwesen | Ueberfaellige Restforderung wird uebergeben. |
| Liquiditaet | Faelligkeit statt Angebot wird als konkrete Forderung verwendet. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| AfA | Anlagekandidat uebergeben. |
| Fixkosten | Wiederkehrenden Lieferanten erkennen. |
| Lager | Wareneingang/Bestellung abgleichen. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| OPOS | Schliesst Forderung/Verbindlichkeit. |
| Virtuelle Toepfe | Reale Bewegung verteilt/reserviert virtuelle Mittel. |
| Liquiditaet | Ist-Bestand wird aktualisiert. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Liquiditaet | Topfbindung reduziert frei verfuegbare Mittel. |
| Steuern | Steuerreserve wird automatisch gespeist. |
| Investitionen | Geplante Investitionen koennen reserviert werden. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Bank | Abbuchung matchen. |
| Vertraege | Fristen und Dokumente. |
| Liquiditaet | Zukuenftige sichere Ausgaben. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Eingangsbelege | Anlage wird aus Beleg erzeugt. |
| Buchungsjournal | AfA und Abgang werden gebucht. |
| Liquiditaet | Kauf/Finanzierung beeinflusst Cash, AfA selbst nicht. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Buchhaltung | Barvorgang wird gebucht. |
| Liquiditaet | Kasse zaehlt zu realen liquiden Mitteln. |
| Entscheidungen | Ungeklaerte Differenzen werden eskaliert. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Alle Module | Liefern Events, nicht eigene Schattenbuchhaltung. |
| DATEV | Exportiert Journal. |
| Steuerberater | Kann Herkunft/Beleg sehen. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Virtuelle Toepfe | Steuerreserve. |
| Liquiditaet | Steuerfaelligkeit. |
| Rechnung | Steuerstatus steuert Ausgabe. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Rechnung/OPOS | Konkrete Einzahlungen. |
| Fixkosten | Konkrete Auszahlungen. |
| Steuern | Reserve und Faelligkeit. |
| Bank/Kasse | Realer Ist-Bestand. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Bank | Eigenueberweisung erkennen. |
| Betriebsprofil | Erlaubte Behandlung. |
| Steuern | Keine pauschale steuerliche Wirkung ohne Regel. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| AfA | Finanzierte Anlage bleibt eigene Anlagenakte. |
| Bank | Ratenabgleich. |
| Liquiditaet | Ratenfaelligkeiten. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Auftraege | Materialverbrauch. |
| Eingangsbelege | Einkauf. |
| Abschluss | Inventur/Bewertung. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Mitarbeiter | Quelle der operativen Daten. |
| Liquiditaet | Zahlungstermine. |
| Auftragskalkulation | Ist-Personalkosten. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| AfA | Kauffahrzeug. |
| Fixkosten | Versicherung/Steuer/Leasing. |
| Bank | Kraftstoff/Werkstatt. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Auftraege | Operative Basis. |
| Buchhaltung | Kostenstellendimension. |
| Controlling | Auswertung. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Alle Finanzmodule | Datenlieferanten. |
| Entscheidungszentrale | Nur handlungsrelevante Warnungen. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Journal | Periodensperre. |
| Steuern | Periodenwerte. |
| Controlling | stabile Monatswerte. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Steuerberater | Uebergabe. |
| DATEV | Export. |
| AfA | Jahreswerte. |
| Betriebsprofil | EÜR/Bilanz-Pfad. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Journal | Exportquelle. |
| Belegarchiv | Belegnachweis. |
| AfA | Anlagenwerte. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Rechnung | Ausgabe. |
| Eingangsbelege | Empfang. |
| Archiv | Originalerhalt. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Automatik-Engine | Empfaengt nicht automatisch loesbare Faelle. |
| Dashboard | Zeigt nur Anzahl/Prioritaet. |
| Modul | Zusammenspiel |
|---|---|
| Alle zeitabhaengigen Module | Zentrale Ausfuehrung. |
| Regelgruppe | Beispiele | Technische Forderung |
|---|---|---|
| Kleinunternehmer | Umsatzgrenzen, Rechnungsausgabe, USt-Verhalten | Stichtagsbezogene Regeln; laufende Grenzueberwachung. |
| Buchfuehrungspflicht | HGB/AO-Schwellen, Rechtsform | Regelprofil darf historische Jahre nicht rueckwirkend aendern. |
| AfA | Nutzungsdauer, Verfahren, zeitlich befristete Optionen | Anlage speichert verwendete Regelversion. |
| E-Rechnung | Empfang/Ausstellung/Uebergangsfristen | Format-/Pflichtlogik nach Leistungs-/Ausstellungszeitraum. |
| Aufbewahrung/GoBD | Original, Unveraenderbarkeit, Export | Archiv-/Auditregeln versionieren. |
| Kernobjekt | Zweck | Wichtige Beziehungen |
|---|---|---|
| fin_event | Unveraenderbares Geschaeftsereignis | Quelle: Beleg, Bank, Scheduler, Nutzer |
| fin_journal_entry / lines | Finalisierte Buchung und Zeilen | Event, Beleg, Periode, Regelversion |
| fin_opos | Forderung/Verbindlichkeit | Beleg, Zahlungen, Mahnwesen |
| fin_match | Bank-/Beleg-Matching | Bankumsatz, Beleg/OPOS, Confidence |
| fin_rule | Lern-/Automatikregel | Lieferant, IBAN, Text, Artikel, Gueltigkeit |
| fin_decision | Offene/erledigte Nutzerentscheidung | Event, Vorschlag, Auswirkung |
| fin_virtual_bucket | Virtueller Topf | Reservierungen, reale Kontenbasis |
| fin_reservation | Gebundene Liquiditaet | Steuer, Fixkosten, Investition, Verbindlichkeit |
| fin_fixed_cost | Fixkostenregel | Vertrag, Lieferant, Turnus |
| fin_contract | Vertrag/Fristen | Fixkosten, Finanzierung |
| fin_asset | Kundenanlage | Beleg, AfA-Klasse, Kostenbasis |
| fin_asset_schedule | AfA-Plan | Anlage, Perioden, Regelversion |
| fin_cash_account | Reale Kasse | Kassenjournal |
| fin_loan | Darlehen/Finanzierung | Raten, Anlage, Bank |
| fin_tax_period | Steuerperiode | Journal, Meldestatus, Reserve |
| fin_period | Buchungsperiode | Offen/Pruefung/Gesperrt |
| fin_cost_center | Kostenstelle/Projekt | Journalzeilen, Auftraege |
| Kennzahl | Definition |
|---|---|
| Reale liquide Mittel | Aktuelle Bank- und Kassenbestaende. |
| Gebundene Mittel | Virtuell reservierte, aber real noch vorhandene Mittel. |
| Frei verfuegbar | Reale liquide Mittel minus wirksame Reservierungen/sofort faellige Verpflichtungen; Doppelzaehlung muss verhindert werden. |
| Planbare Liquiditaet | Zeitachse aus realem Startbestand plus konkreten erwarteten Ein-/Auszahlungen. |
| Szenario-Liquiditaet | Planbare Liquiditaet plus explizit aktivierte unsichere Annahmen wie Angebote/Auftraege. |
| Horizont | Verwendung |
|---|---|
| Heute | Ist-Bestand, sofort faellige/gebundene Mittel. |
| 7 Tage | Kurzfristige Zahlungsfaehigkeit. |
| 30 Tage | Fixkosten, Lohn, USt, Forderungen/Verbindlichkeiten. |
| 90 Tage | Quartalssteuerung, groessere Investitionen. |
| 365 Tage | Vertrags-/Finanzierungs-/Steuerjahresplanung; keine Scheingenauigkeit. |
| Bereich | Mindestens abzudeckende Sonderfaelle |
|---|---|
| Rechnung | Teilzahlung, Ueberzahlung, Skonto, Storno, Gutschrift, Ruecklastschrift, Forderungsausfall, Fremdwaehrung. |
| Eingangsbeleg | Dubletten, Gutschrift, Teil-/Abschlagsrechnung, Zahlung vor Beleg, gemischte Nutzung, fehlender Vorsteuerabzug. |
| Bank | Sammelbuchung, Umbuchung, Gebuehr, Kreditkarte, Zahlungsdienstleister, falsches Match, Dublette. |
| Fixkosten | Betragsaenderung, Pause, Kuendigung, Jahreszahlung, Erstattung, doppelte Lastschrift. |
| AfA | GWG, Verfahrenwechsel soweit zulaessig, nachtraegliche AK, Abgang, Teilabgang, Entnahme, Schaden. |
| Steuern | Statuswechsel, Korrektur, Erstattung, Sonderfall EU/Reverse Charge, Fristverschiebung. |
| Liquiditaet | Ueberfaellige Forderung, Ausfall, ungeplante Ausgabe, Reserveunterdeckung, doppelte Planung. |
| Kasse | Differenz, fehlender Beleg, Einlage/Entnahme, Storno. |
| Abschluss | Spaetbeleg, Nachbuchung, gesperrte Periode, Inventurdifferenz, Fachkorrektur. |
| Thema | Anforderung |
|---|---|
| Mandantentrennung | Jeder fin_* Datensatz mit system_kunde_id, sofern nicht globaler Regelstamm. |
| Idempotenz | Scheduler/Events duerfen bei Wiederholung keine Doppelbuchung erzeugen. |
| Transaktionen | Buchung + OPOS + Match + Statusaenderung atomar, soweit fachlich zusammengehoerig. |
| Nachvollziehbarkeit | Drill-down Dashboard -> Buchung -> Event -> Beleg/Bankumsatz. |
| Versionierung | Regeln, Steuerlogik, Kontierung und Statuswechsel stichtagsbezogen. |
| Berechtigungen | Unternehmer, Mitarbeiter, Verwaltung, Steuerberater klar getrennt. |
| Datenschutz | Nur erforderliche Daten; Zugriffe protokollieren. |
| Fehlerbehandlung | Technikfehler nie als fachlich erledigt markieren. |
| Performance | Hintergrundjobs stapelbar; Dashboard aus aggregierten, nachvollziehbaren Daten. |
| Backup | Finanzkern und Originalbelege in bestehende Backupstrategie integrieren. |
| Kapitel | Pruefstatus | Kommentar / Referenz |
|---|---|---|
| Betriebsprofil | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Automatik-Engine | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Ausgangsbelege/OPOS | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Eingangsbelege | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Bank | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Virtuelle Toepfe | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Fixkosten/Vertraege | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| AfA/Anlagen | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Kasse | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Journal | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Steuern | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Liquiditaet | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Privat/Eigenbereich | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Darlehen/Leasing | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Lager/Inventur | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Personalaufwand | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Fahrzeuge | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Kostenstellen | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Controlling | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Monatsabschluss | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Jahresabschluss | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| DATEV/Steuerberater | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| E-Rechnung | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Entscheidungszentrale | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| Scheduler | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt | |
| GoBD/Audit | [ ] OK [ ] Aendern [ ] Fehlt |
| Quelle | Relevanz | URL |
|---|---|---|
| HGB § 238 | Buchfuehrung muss Geschaeftsvorfaelle nachvollziehbar machen. | https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__238.html |
| HGB § 241a | Befreiung bestimmter Einzelkaufleute; derzeit 800.000 EUR Umsatzerloese / 80.000 EUR Jahresueberschuss. | https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__241a.html |
| HGB § 242 | Bilanz und GuV als Jahresabschluss; Ausnahmebezug § 241a. | https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__242.html |
| HGB § 264 | Aufstellungspflichten fuer Kapitalgesellschaften. | https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__264.html |
| AO § 141 | Steuerliche Buchfuehrungspflicht bestimmter Unternehmer; derzeit 800.000 EUR Umsatz / 80.000 EUR Gewinn. | https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__141.html |
| UStG § 19 | Kleinunternehmerregelung; derzeit 25.000 EUR Vorjahr / 100.000 EUR laufendes Jahr. | https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html |
| BMF E-Rechnung FAQ, Stand Maerz 2026 | Empfang seit 2025, Ausstellung/Uebergangsregeln, Aufbewahrung strukturierter Teile. | https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html |
| BMF GoBD-Aenderung 14.07.2025 | Aktueller GoBD-Aenderungsstand. | https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2025-07-14-GoBD-2-aenderung.html |